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.: archiv der kategorie 'texte' :.

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der satanische treiber
// Donnerstag, 19. November 2009

was führt zu wirtschaftlichem wachstum? das politische system? bildung? natürliche ressourcen? falsch! es liegt an satan!

zwei wissenschafler aus harvard haben 40 jahre daten dutzender entwicklungsländer ausgewertet und analysiert, inwiefern sich religiöser glaube und religiöse praktiken auf wirtschaftliche entwicklungen auswirken. das erstaunliche ergebnis: den grössten einfluss haben mechanismen, die sich mit der frage befassen, wie stark die menschen an eine hölle glauben.

[via]

dabei ist es völlig egal, welches religiöse system in dem land benutzt wird. wenn der glaube an eine hölle stark anwächst und die kirchenbesuche bleiben aus, gibt es das stärkste wachstum. umgekehrt heisst das: je mehr besuche die kirche verzeichnet, desto niedriger das wachstum. auch interessant: der glaube an einen gott hat keinerlei einfluss auf die wirtschaftliche entwicklung. der glaube an einen himmel schon, aber nicht in dem ausmass wie an eine hölle.

trotzdem wird gewarnt, dass regierungen religionen nicht künstlich hochloben sollten. sie sollten vielmehr realisieren, dass “religion einen gewissen wert” hat, weil gläubige menschen weniger gesetze brechen würden und auch weniger korrupt sein sollen.

das wirft ein ganz anderes licht auf den belzebub. zum einen gibt es dank ihm auswirkungen auf das bruttoinlandsprodukt eines landes. und zwar in einem positiven sinne. zum anderen erklärt es, wieso regierungen in krisenzeiten oft auf himmel und hölle setzen.

vielleicht zeigt diese studie aber auch einmal mehr, wie bescheuert und manipulierbar menschen eigentlich sind. teufel: 1. gott: 0.

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cofee user guide
// Mittwoch, 18. November 2009

cofee ist die abkürzung für computer online forensic evidence extractor. das ist eine software, die von microsoft auf usb-sticks an ermittlungsbehören verteilt wird, damit diese aus windows-xp-rechnern mit der hilfe einer einfachen benutzeroberfläche und ca. 150 kommandos forensische daten abgreifen können.

ich habe den user guide zu cofee als pdf hinterlegt, damit ihr mal einen eindruck bekommt, was m$ alles macht, um in gewisse windungen von berühmt-berüchtigten behören kriechen zu können:

http://cipha.net/special/cofee_user_guide_v112.pdf.

die datei ist ca. 3,3mb gross und umfasst 46 seiten.

das wird die zukunft sein der beweismittelsammlung, denn momentan funktioniert cofee ausschliesslich für xp.

seit april gibt es auch eine kooperation zwischen dem redmonder softwarekonzern und interpol, natürlich nur und ausschliesslich zur bekämpfung von kinderpornografie…

sicher gibts das ganze viel viel besser und cleverer für linux, wenn ihr backtrack, knoppix std oder phlak kennt/schonmal benutzt habt.

microsoft kümmert sich! überlegt immer vorher, welche betriebssysteme/rechner/pcs ihr für was benutzt. sonst kommt der kleine billy mit ein paar grünen männern und nimmt euch eure daten weg. wer hat’s erfunden!?

p.s.: checkt auch mal das verschrobene logo im pdf, das die software repräsentieren soll! sieht nach einem alten bekannten aus, der in einer sehr sehr heissen umgebung lebt und arbeitet.

p.p.s.: in den usa ist eine ominöse organisation der alleinige partner von microsoft bzgl. der verteilung von cofee: die nw3c. leider gibt es kaum informationen zu der organisation, was nicht verwundert, wenn man sich deren kooperationspartnerliste ansieht, aber schon der titel klingt irgendwie verdächtig. white collar bedeutet soviel wie weisser kragen, wasauchimmer das heisst.

[update I, 18.11.09]

ich habe eine liste gefunden, welche kommandos und parameter von cofee benutzt werden:

arp.exe “a
at.exe
autorunsc.exe
getmac.exe
handle.exe “a
hostname.exe
ipconfig.exe /all
msinfo32.exe /report %OUTFILE%
nbtstat.exe “n
nbtstat.exe “A 127.0.0.1
nbtstat.exe “S
nbtstat.exe “c
net.exe share
net.exe use
net.exe file
net.exe user
net.exe accounts
net.exe view
net.exe start
net.exe Session
net.exe localgroup administrators /domain
net.exe localgroup
net.exe localgroup administrators
net.exe group
netdom.exe query DC
netstat.exe “ao
netstat.exe “no
openfiles.exe /query/v
psfile.exe
pslist.exe
pslist.exe “t
psloggedon.exe
psservice.exe
pstat.exe
psuptime.exe
quser.exe
route.exe print
sc.exe query
sc.exe queryex
sclist.exe
showgrps.exe
srvcheck \127.0.0.1
tasklist.exe /svc
whoami.exe

[via]

also nach 150 befehlen sieht das jetzt nicht aus. es kursiert aber das gerücht, dass es mehrere versionen von cofee gibt, mit einer unterschiedlichen anzahl der abgedeckten kommandos.

[update I, 15.12.09]

okay, respekt, das ging ziemlich schnell.

“This week two unnamed hackers released DECAF, an application that monitors a computer for any signs that COFEE is operating on the machine.

According to the Register, the program deletes temporary files or processes associated with COFEE, erases all COFEE logs, disables USB drives, and contaminates or spoofs a variety of MAC addresses to muddy forensic tracks.”

[via]

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3d-fraktale
// Dienstag, 17. November 2009

mathematische fraktale begleiten uns mittlerweile seit 30 jahren, aber sie sind immer zweidimensional. bis jetzt.

erstaunliche bilder bringt das folgende projekt zutage:

http://skytopia.com/project/fractal/mandelbulb.html. [via]

fraktale dreidimensional zu machen, mit lichteffekten auszuschmücken, schatten anzubringen und dergleichen, ist sowas wie der heilige gral der fraktal-berechnung. deshalb verwundert es nicht, dass es zwei jahre gedauert hat, um zu solch krassen ergebnissen zu kommen.

die seite selbst liefert auch sehr gute begleittexte auf englisch mit. das ist oftmals nicht unwichtig um zu verstehen, was man hier bizarres eigentlich sieht.

ich habe absichtlich keine photos hier eingefügt, denn zum einen hätte ich das auch nicht schöner aufbereiten können und zum anderen war die herstellung von 3d-fraktalen dermassen kompliziert, dass ich so auch am besten meinen respekt ausdrücken kann.

die thematik hat viele fans, daher findet man ferner viele coole links zu leuten, die sich künstlerisch mit der thematik auseinandergesetzt haben.

schaut auch das video! technisch kann man in fraktale unendlich reinzoomen, was mega-trippy ist.

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weg mit dem kreuz
// Montag, 16. November 2009

man kann von europa halten, was man will, aber eine der jüngeren entscheidungen des europäischen gerichtshofs für menschenrechte imponiert sogar mir: die haben nämlich entschieden, dass christliche kreuze nichts mit recht und freiheit und schon gar nichts mit der neutralität des staates zu tun haben.

in italien sind sie ziemlich amokgelaufen wegen der entscheidung (siehe taz). ich meine, zum einen kann das am päpstlichen reich liegen, das da unten sein unwesen treibt. aber die glauben allen ernstes, das christliche kreuz habe in europa tradition, kulturell wichtig und so ein schwachsinn. wer genauer hinschaut erkennt jedoch politische polemik und ein versuch, sich mit den katholiken zu solidarisieren, wenn es schon nicht mehr so gut mit den mafia-geschäften läuft. schliesslich gehen christen auch wählen, nicht wahr.

ich hatte da schon seit längerem meine ganz eigene meinung: das christliche kreuz, das kruzifix, man nenne es, wie man wolle, ist ein perverses symbol. welche halbwegs nüchterne organisation würde einen sterbenden menschen mit einem dornenkranz, der den schädel aufkratzt, festgenagelt und nur mit lumpen bekleidet, blutend an einem kreuz hängend als glückssymbol(!), talisman oder überhaupt als sinnbild nehmen? dann doch lieber kumpel jesus

nee, das kruzifix ist natürlich blödsinn. ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich es in der schule an der wand hängend gesehen hätte. vielleicht in der grundschule oder so, maximal. aber sowas braucht wirklich n-i-e-m-a-n-d. eigentlich ist es traurig, dass ein gerichtshof hier ein machtwort sprechen muss, um klarheit zu schaffen. eigentlich sollte man von einer weltgesellschaft erwarten, dass sie solche lächerlichen probleme auch alleine gelöst kriegt. eigentlich. aber in dieser verkorksten welt ist sowieso alles relativ. wenn dann noch religiöser eifer ins spiel kommt wird allzu häufig nicht verstand, logik und sachlichkeit benutzt, sondern gleich die shotgun rausgepackt und losgeschossen. tausende jahre entwicklung und der mensch bleibt doch weiter tier, das in der höhle lebt und schatten zählt.

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poor sudo
// Freitag, 13. November 2009

sudo wakeup
sudo make fruehstueck && make kaffee && roll cigarette
sudo make abwasch
sudo raeum out waschmachine
sudo duschen && zaehne putzen
sudo haus verlassen
sudo auto if weather bad else bahn || fahrrad
sudo arbeiten
sudo mittagessen
sudo arbeiten
sudo feierabend
sudo xxx if girl horny else beer || weed || beer && weed
sudo sleep
sudo wakeup
...

es hat sich bald aus-ge-sudo-t.

irgendein vollhonk im amerikanischen patentamt hat micro$oft ein patent auf den sudo-befehl gewährt. den antrag hatten die 2005 gestellt und am 10. november 2009 wurde das tatsächlich genehmigt.

das ist der absolute oberwitz, da es den befehl selbst seit 1970 bei mainframes gibt. der registrator muss wohl übersehen haben, dass sich an einer technologie nichts ändern muss, wenn man dumme klänge und bunte fensterchen hinzufügt. amerika ist wunderbar. wtf.

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cds rippen bleibt legal
// Donnerstag, 12. November 2009

har, da freut sich der pirat, har.

in einer wenig überraschenden aktion hat das bundesverfassungsgericht in karlsruhe ein machtwort gesprochen in bezug auf das rippen von musik-cds zum privaten gebrauch. der bundesverband musikindustrie hatte nämlich geklagt, dass ein urheberrechtsgesetz aus dem jahr 2003, das 2008 nochmal erweitert wurde, wegen der erweiterung nicht rechtens sei. oder so ähnlich. [via]

gut, eine grundsatzentscheidung war das jetzt nicht, aber die industrie hatte mal wieder nach schlupflöchern gesucht, um euch eure besitztümer zu nehmen. ihr müsst nämlich wissen: nicht alles, was ihr euch von eurem teuer ersparten kauft, gehört auch wirklich euch. vor allem, wenn man damit “merkwürdige sachen” mit hilfe von computern machen kann, wie z.b. das umwandeln eurer musiksammlung, damit ihr die später auf eurem tragbaren mp3-spieler hören könnt.

eigentlich gehören computer sowieso verboten. die freiheiten, die der einzelne bürger dadurch bekommt, sind doch viel zu hoch. und dann erst die ganzen amokläufer, die alle immer nur ego-shooter zocken, die dann deren psyche zerschiessen. un-ver-ant-wort-lich.

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alles gute, schiller!
// Dienstag, 10. November 2009

friedrich schiller, einer der dichtesten dichter, schnupftabak-junkie, theater-checker und wein-koma-säufer wäre heute 250 jahre alt geworden. phew, da hätte er einiges zu erzählen gehabt.

unvergessen die süddeutschen räuberbanden, die nach der aufführung deines stücks “die räuber” durch die strassen gezogen sind. und das mit 22, du alter haudegen! da war die jugend vielleicht kulturbegeistert, meine güte. gut, stuttgart fand das jetzt nicht so toll.

im vergleich zu goethe, dem abgehobenen, verwöhnten schuhfetischisten, bist du wenigstens real geblieben. das mit iffland hat am anfang auch nicht funktioniert, aber wenigstens hat er viel von dir gelernt, sich mühe gegeben und deine stücke verstanden, während du dich mit seiner chica vergnügt hast.

lass’ es dir gutgehen heute, ne! zieh’ mal einen durch und lass’ die sau raus! man wird ja nicht alle tage ein vierteljahrtausend alt. peace, bro.

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interplanetarisches internet
// Montag, 9. November 2009

tztz, sachen gibt’s.

ohne tcp/ip gäbe es ja bekanntlich gar kein internet, denn es ist das haupt-protokoll, das alles möglich macht.

das interplanetarische äquivalent dazu gibt es seit neuestem auch und das nennt sich delay-tolerant networking. vint cerf hängt da mit drinne und google ebenso, weshalb die das direkt in ihr android miteingebaut haben.

getestet wird das 80 bzw. 90 lichtsekunden von der erde entfernt. die entwicklung geht zurück bis ins jahr 1998 und auch die nasa macht mit.

das problem bei tcp/ip ist die permanente verbindung, mit der die pakete versendet werden. dtn braucht sowas nicht, die pakete werden einfach gebuffert, sprich gesammelt, bis eine stabile verbindung zum weitersenden genutzt werden kann. das macht gebrauch von der latenzzeit und berücksichtigt die niedrige energieaufnahme von satelliten.

[via]

es spielt also zukünftig keine rolle mehr, wenn es nach google geht, ob ihr eure youtube-videos auf dem mars, der venus oder sonstwo im sonnensystem schaut. vorrausgesetzt natürlich, satelliten von uns sind in der nähe und ihr benutzt so ein android-handy. ;-)

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fraktale wetterberechnung
// Freitag, 6. November 2009

sind wir doch mal ehrlich: die wettervorhersagen stimmen nie. das ist ein armutszeugnis für unsere ach-so-fortschrittliche zeit und man sollte das schleunigst ändern.

der newscientist berichtet von neueren studien, die die berechnung des wetters einfacher machen sollen und zwar mit hilfe von fraktalen. demnach könne die atmosphäre wie eine riesige sammlung von kaskadierenden prozessen betrachtet werden, mit kontinentgrossen strukturen, die sich in immer kleinere auflösen, bis zur grösse einer stubenfliege. in diesem kurzen video wird das gezeigt.

die hoffnung: dadurch lässt sich nicht nur das wetter von morgen genauer vorhersagen, sondern es liessen sich auch klimaänderungen des gesamten planeten berechnen. das klingt mir viel eher nach 2009.

auch wenn sich dies jetzt etwas geschwollen anhört: die komplexität der bis heute benutzten numerischen modelle wird hinfällig. die fraktale herangehensweise vereinfacht einfach alles.

wenn ihr also das nächste mal ein apfelmännchen seht, gebt ihm die hand, und schon könnt ihr morgen euren regenschirm zuhause lassen.

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folter
// Dienstag, 3. November 2009

foltern hat eine lange tradition. ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso sich amnesty international so darüber aufregt. was in der vergangenheit okay war, kann doch in der gegenwart nicht verkehrt sein! fragt mal eure grosseltern, früher war sowieso alles besser. ich bin strikt für zucht & ordnung, ihr seid alle verdorben und gehört geläutert. wir brauchen ein europäisches guantanamo für alle penner und obdachlosen, nicht-christen, verhaltensauffällige kinder und sonstiges dissidentisches gesindel. zur reaktivierung stehen folgende methoden zur auswahl:

Kopfpresse, Kopfzwinge, Schädelquetsche

Folter oder Hinrichtung. Bei diesem Instrument wurde der Kopf in eine Schraubzwinge gelegt und diese wurde immer weiter heruntergeschraubt, bis, ähnlich wie beim Auspressen von Weintrauben, erheblicher Druck auf dem Schädel des Angeklagten lastet. Gesteht dieser nicht, so wurde die Kopfpresse so weit herunter geschraubt, bis der Schädel zerbrach.

Ertränken

Folter oder Hinrichtung. Der Gefolterte wird an Händen gefesselt oder in einem Käfig immer wieder an einem Seil zu Wasser (See, Fluss, Hafen) gelassen. So dass er für mehr oder weniger lange Zeit keine Luft bekam. Dies geschah mit Hilfe eines Krangestells. Jedes Mal, wenn er über die Wasseroberfläche gezogen wurde, hatte er die Möglichkeit, ein Geständnis abzulegen. Geschah dies nicht, wurde er wieder getunkt. Andere Abwandlungen gibt es auch, wenn der Gefolterte in ein mit Wasser gefülltes Fass getunkt wird.

Gewichte

Folter oder Hinrichtung. Der Gefolterte wurde auf einen Tisch geschnallt und auf ihm ein Brett platziert. Auf dieses Brett wurden schwere Gewichte gelegt, die ihm den Atem nahmen. War der Gefolterte nicht geständig, so wurden nach und nach immer mehr Gewichte auf das Brett gelegt, bis der Brustkorb zerbrach.

Grillen

Folter oder Hinrichtung. Der Gefolterte wurde so über einem Feuerplatz befestigt, dass man unter seinen Füßen ein kleines Feuer entzünden konnte. Dazu konnte man ihn aufrecht an einem Pfahl anschnüren, oder liegend an ein Gestell gebunden. Dann wurden seine Füße mit Fett beschmiert und das Feuer entfacht. Dabei verbrannte zuerst die Haut an den Füßen, bis das Fleisch sichtbar wurde. Der Geruch seines eigenen verbrannten Fleisches drang dem Opfer dabei in die Nase. Die Folter konnte so lange dauern, bis die Fußknochen sichtbar wurden.

Geißelungs-Gürtel

Folter oder Hinrichtung. Der Geißelungsgürtel wird um die Taille des Opfers geschnallt und hat auf der Innenseite ca. 20 Eisenstacheln. Diese bohren sich in den Körper des Opfers, das sich selbst bei jeder Bewegung tödliche Verletzungen zuziehen konnte. Als Perversion legten manche Henker Fleisch fressende Maden in die Wunden des Opfers, die sich dann ihren Weg in den Bauchraum suchten und das Opfer von Innen zernagten. (Sankt-Elms-Gürtel)

Garotte, Halseisen, Würgeisen, Würgschraube

Folter oder Hinrichtung. Die Garotte konnte als Hinrichtungsinstrument und als Folterinstrument verwendet werden. Der Angeklagte wurde an einem Pfahl festgebunden. Von hinten legte der Henker die “žWürgschraube“ um den Hals und zog diese immer fester. Es kam zu Atemnot, da die Luftröhre zusammengepresst wurde. In den Anfängen bestand die Garotte nur aus einem Seil, das der Henker hinter dem Angeklagten mit einem Stock immer fester zuzerrte.

Kopfklammer, Schädelschraube

Folter oder Hinrichtung. Dieses Gerät sieht aus wie ein Stirnband aus Metall. An der Innenseite sind Dornen befestigt und mittels eines Gewindes kann man es langsam enger schnüren.

Kettengeißeln

Folter oder Leibesstrafe. An einer Peitsche wurden anstatt Lederriemen Ketten befestigt. Zur Verschärfung konnten diese Ketten noch durch Schleifen angeschärft werden.

Geißeln

Folter oder Leibesstrafe. Auspeitschen.

Spanischer Kitzler

Folter oder Leibesstrafe. Bei dieser Foltermethode hängte man das Opfer kopfüber an ein Seil und kratze ihm mit einer Kralle immer wieder Haut vom Körper.

Pflöcke unter Nägel treiben

Folter oder Leibesstrafe. Dabei werden dem Angeklagten solange Holzsplitter unter seine Finger- und Fußnägel getrieben, bis er ein Geständnis ablegt. Wahrscheinlich kommt daher auch der Spruch “Das brennt unter den Nägeln” für etwas Dringendes. Denn hier war es dringend, möglichst bald ein Geständnis abzulegen, bevor Schlimmeres geschieht.

Gedornte Halskrause, Halskette

Folter oder Leibesstrafe. Eine gedornte Halskrause ist eine mit Stacheln besetzte Halskrause, die um den Hals gelegt wird und am Nacken verschlossen wird. Sie wogen um die 5 Kilogramm und bohrten sich so in das Fleisch des Opfers. Sie wurden teilweise tagelang angelassen, so dass das Opfer sich nicht hinlegen konnte. Nach einiger Zeit, war die Haut und das Fleisch im Nackenbereich so aufgescheuert, dass das Opfer der Pein ein Ende machte und Gestand. Der Tod trat dann trotzdem häufig ein durch Wundbrand, Blutvergiftung oder schwere Entzündungen.

Riemenschneiden

Folter oder Leibesstrafe. Man schnitt mit einem Messer Riemen aus der Haut heraus. Manchmal schnitt man auch einfach mit Scheren die Haut des Opfers heraus

Zangen

Folter und Leibesstrafe. Mit Zangen den Körper des Angeklagten bearbeiten, bis dieser gesteht. Was man mit einer Zange alles tun kann, überlasse ich an dieser Stelle der Fantasie des Lesers. Ich möchte meine Fantasie nicht noch weiter mit solchen Grausamkeiten misshandeln.

Knieschraube

Folter. Ähnlich wie die “Beinschraube”, jedoch am Knie angewandt.

Stock, Fußblock

Folter und Fessel. Die Fußgelenke wurden in einem Holzbrett festgeklemmt, indem man zwei Bretter mit Löchern, in die die Fußgelenke gelegt wurden, zusammenklappte und verschraubte. Dadurch konnte der Angeklagte nicht fliehen, da seine Füße durch das Holzbrett gefesselt waren. Eine Verschärfung dieser Strafe bestand darin, in das gleiche Brett Löcher für die Handgelenke zu schneiden, so dass der Angeklagte in einer äußerst unangenehmen Position auf dem Boden liegen musste, Hände und Füße durch das selbe Brett gefesselt.

Streckleiter

Folter. Ähnlich der Streckbank, aber der Angeklagte ist auf einer Leiter angebunden.

Judaswiege

Folter. Ähnlich wie beim “žPfählen“ wird das Opfer hierbei nackt mit dem After auf einen hölzernen Gegenstand gesetzt. Bei der Judaswiege sitzt der Angeklagte mit seinem gesamten Gewicht auf der Spitze einer hölzernen Pyramide, die sich in den After hineinbohrte und ihn auseinander dehnte und riss. Der Henker konnte den Angeklagten nach Belieben wieder hochziehen und auf die Spitze der Pyramide fallen lassen.

Ketzergabel, Häretikergabel

Folter. An der Ketzergabel waren 4 Spitzen befestigt, die unterhalb des Kinns in das Brustbein des Opfers gebohrt wurden. Das Opfer konnte sich dann nicht mehr bewegen und kaum sprechen. Was der Inquisitor damit erreichen wollte, war, dass das Opfer nur noch ein Wort sagt, das es von der Ketzergabel ablesen konnte: “žabiuro“, was soviel bedeutet, dass es dem Aberglaube abschwört.

Fußschraube

Folter. Bevor andere Methoden angewandt wurden, wurden oft erstmal die Fussschrauben ausprobiert. Dabei wurde um die Füße eine Schraubzwinge gelegt, die mit Schrauben immer fester zugedreht werden konnten. Dabei brachen und splitterten die Fußknochen und hinterließen oft bleibende Schäden am Skelett.

Territion

Folter. Bevor man die Angeklagten folterte, zeigte man ihnen manchmal einfach nur die Folterinstrumente, um ihnen Angst zu machen und sie so zu einem vorschnellen Geständnis zu drängen.

Camera Silens

Folter. Camera Silens bedeutet so viel wie “žschweigender Raum“. Er ist schallisoliert und dunkel. Darin wird der Gefolterte eingesperrt und kann durch das völlige Fehlen von Sinneswahrnehmungen in den Wahnsinn getrieben. Es entstehen Halluzinationen und psychische Schäden. Schwer nachzuweisen, ob und wie intensiv damit gefoltert wurde. Für das Mittelalter eher unwahrscheinlich, da man kaum völlig schallisolierte Räume erschaffen konnte.

Wasserkäfig

Folter. Das gleiche wie “žWasserstuhl“. Nur dass der Beschuldigte in einem Käfig zu Wasser gelassen wird, um ein Geständnis zu erzwingen.

Gespickter Hase

Folter. Dem Angeklagten wird eine Walze, gespickt mit Eisendornen, über den Bauch oder Rücken gerollt.

Aufziehen, Arme an Flaschenzug

Folter. Dem Gefolterten werden die Hände auf dem Rücken zusammengebunden und so an einem Seil befestigt. Dieses Seil wird dann zur Decke der Folterkammer mithilfe eines Flaschenzugs hinaufgezogen. Dabei werden dem Opfer die Schultern ausgerenkt ohne sichtbare Anzeichen einer Folter zu hinterlassen. Das Hinaufziehen konnte so lange wiederholt werden, bis das Opfer die Fragen des Verhörenden zufrieden stellend beantwortet. Es gibt einen Bericht über eine 20-jährige Frau, die an einem Tag 11-Mal aufgezogen wurde, ohne zu gestehen. Um doch noch ein Geständnis zu erzwingen, band ihr der Henker ein über 25 Kilogramm schweres Gewicht an die Beine, auf dass die Schmerzen sich verschlimmerten. Die Frau sagte jedoch nichts Zufrieden stellendes aus. So wurde die Frau nach dieser Tortur noch 10 weitere Wochen gefoltert. Doch sie verweigerte ein Schuldeingeständnis. Am Ende befürchtet man, sie würde an den Folgen der Folter sterben, und ließ von ihr ab. Verschärfung der Folter: Man bindet dem Gefolterten schwere Gewichte an die Beine, bis zu 300 Kilogramm. Man zieht den Gefolterten ein Stückchen hoch, löst dann die Kurbel und lässt ihn fallen, um die Kurbel sogleich wieder einrasten zu lassen, um mit einem Ruck alle Gelenke auszukugeln. Auch ein Hochziehen an den Daumen ist belegt. Sobald das in Verbindung mit dem Fallenlassen auftritt, werden dem Verhörten die Daumen ausgerissen.

Streckbank

Folter. Der Angeklagte wurde an Händen und Füßen gefesselt auf einen Tisch gelegt und an Händen und Füßen wurde ein Seil befestigt. Diese Seile wurden dann mit einer Winde so stark auseinander gezogen, dass der Körper des Angeklagten überstreckt wurde. Anfangs konnte man mit der Muskelkraft noch gegenhalten, doch irgendwann gaben die Muskeln nach. So konnte die Kraft der Seile zuerst die Gelenke herausspringen lassen und, wenn immer noch weiter gekurbelt wurde, rissen endlich die Sehnen und Muskeln des Angeklagten.

Kochen

Folter. Der Angeklagte wurde in einen Kessel mit Wasser gesteckt. Dann erhitzte man den Kessel über offenem Feuer, bis der Angeklagte seine Schuld eingestand.

Ratte

Folter. Der Angeklagte wurde mit dem Bauch nach oben auf einen Tisch gefesselt. Dann wurde ihm eine Ratte auf den Bauch gesetzt und darüber ein Käfig gestülpt. Auf dem Käfig wurde ein Feuer entfacht, so dass die Ratte in Todesangst sich ihren Weg nach unten kratzte und nagte. Durch den Bauch des Angklagten.

Wachfolter

Folter. Der Angeklagte wurde tage- und nächtelang wach gehalten, indem man ihm Peitschen- oder Stockhiebe gab oder ihn kitzelte. Dadurch sollte er mürbe und geständig gemacht werden. Die Psyche litt erheblich darunter und trieb den Angeklagten in den Wahnsinn, bis er schließlich alles gestand, was man von ihm verlangte.

Wasserstuhl

Folter. Der Beschuldigte wurde auf einem Stuhl festgebunden und an einem Seil mithilfe eines Krans zu Wasser gelassen. Durch das ständige Untertauchen litten die Gehirnzellen aufgrund von Sauerstoffmangel und erlitten häufig irreversible Schäden.

Fesseln

Folter. Die Hände wurden mit den Füßen zusammengebunden, was bei dem Gefolterten eine äußerst unangenehme Körperhaltung zur Folge hatte. Oft wurde diese Foltermethode tagelang angewandt und so Haltungsschäden beim Opfer hervorgerufen. Siehe bspw. auch Stock oder Fußblock weiter oben.

Spanische Spinne

Folter. Die spanische Spinne sieht aus wie eine Haarklammer und bewegt sich auch so. Nur dass die Spitzen aus Eisen waren und nicht ins Haar sondern unter die Haut geschoben wurden, meist an empfindlichen Stellen, wie Hals oder Oberschenkelinnenseite. Dann konnte man an der Spanischen Spinne ein Seil befestigen und den Angeklagten mit einem Flaschenzug in die Höhe ziehen. Nicht selten fiel der Körper herunter oder blieb liegen und die spanische Spinne mit Haut- und Fleischfetzen wurde nach oben gezogen.

Daumenschraube, Daumenstock

Folter. Diese Folter wurde im Mittelalter und oft bei Hexenprozessen angewandt. Dabei werden die Daumen, oder andere Finger, in eine Schraubzwinge gelegt, die dann soweit zugedreht wird, bis man das gewünschte Geständnis erlangt. Erfolgt kein Geständnis, wird die Kurbel so lange weiter zugedreht, bis die Knochen in den Fingern brachen. Daumenschrauben kamen auch als zusätzliches Folterinstrument zum Einsatz, z. B. beim “žAufhängen“. Sie gelten als “žmilde Form“ der Folter.

Storch

Folter. Ein Gerät, in das der Angeklagte gefesselt wurde in einer sehr unangenehmen Position. Eher aus Japan und verfeinert in England. In Deutschland nicht nachweislich angewandt.

Spanischer Bock

Folter. Ein dreikantiges Holz, auf das man eine Frau (angebliche Hexe) setzte. Es zielte auf die Misshandlung der Genitalien ab. Damit die Frau die Beine nicht über das Holz heben und heruntersteigen konnte, hängte man ihr schwere Gewichte an die Füsse, so ließ man sie stundenlang sitzen.

Wassertropfen

Folter. Erst ab dem 16. Jahrhundert und somit nicht im Mittelalter angewandt. Wird oft mit dem asiatischen Raum verbunden.

Wasserfolter

Folter. Hierbei wurde der Angeklagte auf einen Pflock, ein Brett oder einen Tisch gespannt mit dem Bauch nach oben und musste Unmengen von Flüssigkeiten trinken. Der Mund wurde mit einer Zange offen gehalten. Der Henkersknecht flößte ihm die Flüssigkeiten ein. Damit das Opfer geständig wurde, ließ man den Beschuldigten mit dem Kopf nach unten drehen, so dass die Flüssigkeit im Magen auf Herz und Lunge drückten und so Erstickungsgefahr bestand. 6 Liter bei der kleinen und 12 Liter bei der großen Wasserfolter. Dabei erstickten die Opfer oder ihre Blase platzte, wenn After und Harnröhre verschlossen waren.

Ziege

Folter. Klingt harmlos, ist aber eine ungeheuerliche Tortur. Das Opfer wurde eingespannt und seine Fußsohlen mit Salz eingerieben. Da Ziegen eine raue Zunge haben, wurde aus dem anfänglichen Kitzeln ein starkes Brennen. Dass immer wieder erneut Salz auf die Fusssohlen geschmiert wurde, verstärkte das Brennen. Diese Prozedur wurde so lange durchgeführt, bis der Angeklagte geständig wurde. Gestand er nicht, so führte das Lecken der Ziege und das Salz bald dazu, dass die Haut sich ablöste und unter schrecklichem Brennen die Fußsohlen offenlagen.

Pechfackel

Folter. Mit ihnen wurde das Opfer an empfindlichen Stellen verbrannt. Wie an Genitalien, in den Achselhöhlen. Weitere Abwandlungen waren der Phantasie des Henkers überlassen.

Pendel

Folter. Siehe: Aufziehen

Spanischer Stiefel

Folter. Ähnlich wie “Beinschrauben”, jedoch wurde von Fuß bis Knie alles gleichzeitig eingespannt und zerquetscht.

Kitzeln

Folter. Siehe: Ziege

Einsperren

Folter. Um ein Geständnis zu erzwingen, sperrte man den Angeklagten ein. Um diese Strafe zu verschärfen, bekam er kaum Wasser und Brot und man steckte ihn in eine Zelle, die so klein war, dass er sich nicht hinlegen konnte.

Befragungsstuhl

Folter. Zur Vernehmung wurde der Angeklagte auf einen Stuhl gesetzt, der komplett mit spitzen Dornen übersät war. Auch die Fesseln, mit denen der Angeklagte festgebunden wurde, hatten an den Innenseiten Stacheln.

Sexfolter, Sexualfolter, Sexuelle Folter

Folter. Wir haben keine Nachweise gefunden, in denen Sex als Folter genannt wird. Dennoch gehen wir davon aus, dass in den Folterräumen, wo ein Mensch anderen Menschen ausgeliefert ist, häufig auch sexuelle Übergriffe stattfanden. Besonders bei Frauen dürfte es der Fall gewesen sein, wenn der Schinder in dunklen Räumen alleine mit dem Opfer war, dass sexuelle ÜBergriffe und Vergewaltigungen vorkamen. Danach war der Schinder wohl besonders darauf aus, ein todeswürdiges Geständnis aus der Frau heraus zu “kitzeln”, da eine Anklage seitens der Frau möglich war, wenn diese überlebte.

[via]

wir müssen die welt reinigen! die entrückung naht! sein reich komme! tod allen ungläubigen! let god sort ‘em out! amen.

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wirtschaftskollaps V
// Montag, 2. November 2009

ron paul ist so ziemlich der einzige republikanische politiker der usa, dem man trauen kann. in einem aktuellen beitrag des magazins forbes gibt er seine einschätzungen zur lage der wirtschaft preis: “be prepared for the worst”.

darin spricht er von einer “falschen genesung”. die selben lügen wie 1929 würden momentan verbreitet werden und die gesundung sei nur vorgetäuscht. tatsächlich habe es bis 1954 gedauert, dass sich der dow jones damals erholt habe. zusätzlich seien die ganzen stimulus- und bailout-programme keine hilfe für eine “natürliche erholung”, sondern würden am ende eine weitere blase nach sich ziehen.

gut, das kann man sich fast denken, da der dow heute schon wieder bei fast 10000 punkten steht. so, als sei überhaupt nichts passiert. logo.

die hauptschuld für ein kommendes fiasko sieht er direkt bei der fed:

“Rather than allow the market to correct itself and clear away the worst excesses of the boom period, the Federal Reserve and the U.S. Treasury colluded to put taxpayers on the hook for trillions of dollars. Those banks and financial institutions that took on the largest risks and performed worst were rewarded with billions in taxpayer dollars, allowing them to survive and compete with their better-managed peers. This is nothing less than the creation of another bubble.”

und weiter:

“What is more likely happening is a repeat of the Great Depression. We might have up to a year or so of an economy growing just slightly above stagnation, followed by a drop in growth worse than anything we have seen in the past two years.”

in seinen augen führen interventionen der regierung nie zu wirtschaftlichem wachstum. in den usa werden die programme durch steuergelder finanziert. das sei aber kein garant für mehr wohlstand, denn durch die höhere arbeitslosigkeit gehen einnahmen zurück, während ausgaben ansteigen. die schwäche des dollars könnte letzlich auch zu einer hyperinflation führen, da dieser seit 1913 95% seines werts verloren habe.

wenn das stimmt, was ron paul hier sagt, wird das wie immer auch auf deutschland und andere länder durchschlagen. der kapitalismus fickt sich selbst tot. ich bin gespannt, was für ein dreck dann danach kommt.

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40 jahre internet
// Freitag, 30. Oktober 2009

kaum zu fassen: die mutter aller netzwerke ist seit gestern 40. das wird gefeiert: “celebrate good times, come on, dub-dub-dubi-du”…

der britische guardian hat sich zu diesem anlass derbe ins zeug gelegt. die präsentieren eine slideshow, jahr für jahr:

“a people’s history of the internet: from arpanet in 1969 to today”. [via]

darin sind auch impressionen der leser eingeflossen, die der guardian um ihre meinung gebeten hat. ergänzt wurde das dann um schlüsselpersonen und jeder menge wissen.

das erste übertragene wort sollte login sein. das mit dem “l” und dem “o” hat noch funktioniert, aber beim “g” crashte der rechner in stanford. “lo” wie in “lol”; da hat gott noch laut gelacht.

[update I, 02.11.09]

weitere coole links:

hier findet man ein youtube-video, in welchem leonard kleinrock die geschichte des lo erzählt. dort seht ihr den ersten router. wer wissen will, was genau “packet switching” ist, auch dafür gibts ein video.

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2012: untergang verspätet sich
// Donnerstag, 29. Oktober 2009

tja, das war wohl nix: irgendjemand muss sich beim weltuntergangsdatum 21.12.2012 verrechnet haben. das neue datum wird jetzt auf 2220 veranschlagt. es bleiben also noch runde zwei jahrhunderte, bis unser planet von der sonne getroffen wird und wir in einem schwarzen loch in der mitte der milchstrasse verschwinden, während wir in einem paralleluniversum als kosmischer kuhfladen unser zukünftiges dasein bis in alle ewigkeit fristen.

das mit der falschen rechnung erschien erst kürzlich in einem niederländischen wissenschafts-magazin: link. eine übersetzte version gibt es dort, die wurde allerdings maschinell durch google translate erstellt.

es gab da wohl probleme mit der interpretation des long count beim berühmt-berüchtigten maya-kalender:

“Die Lange Zählung der Tage benötigten die Maya für astronomische Berechnungen und die Geschichtsaufzeichnung. Dabei laufen die einzelnen Stellen (z. B. 9.12.11.5.18) jeweils von 0 bis 19, bis auf die vorletzte Stelle, die nur bis 17 läuft. Die Lange Zählung stellt daher eine Datumsangabe dar, mit der über einen Zeitraum von über 5.000 Jahren jeder Tag eindeutig angegeben werden kann.” [via]

man kann da jetzt beliebig in die tiefe gehen, aber ich will niemanden überfordern. der knackpunkt, woran es hängt, nennt sich gmt-korrelation. hier findet sich ein ausführliches essay darüber: http://hermetic.ch/cal_stud/maya/chap2g.htm.

die holländer veranschlagen so für die untergangs-sternen-konstellation den 21.,22. oder 23. dezember 2220. ihr ganzen untergangs-propheten solltet also eure partys verschieben. ich weiss allerdings nicht, ob ihr die vielen bücher zurückgeben könnt und die ganzen t-shirts, die ihr zu diesem thema gekauft habt. auch hollywood kann sich seinen blockbuster 2012 zurück in den anus schieben.

so eine kacke: noch nicht mal mehr auf armageddon ist verlass. was für eine kaputte welt.

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h1n1
// Mittwoch, 28. Oktober 2009

meine herzlichsten glückwünsche an folgende pharmakonzerne: glaxosmithkline, novartis, medimmune, baxter, sanofi pasteur; und alle anderen h1n1-impfstoff-derivate-anbieter, die da sind und die da kommen mögen.

das habt ihr ganz toll gemacht! besonders das mit den verstärkern gefällt mir sehr gut. immer schön die kinder, schwangeren und alten als versuchskaninchen nehmen, exzellente arbeit. auch dass beamte, politiker und soldaten einen anderen impfstoff bekommen als das gemeine volk, grossartig! kann man nicht mal nachforschen, wer genau sich das ausgedacht hat und ein paar namen nennen? ich würde gerne persönlich vorbeikommen und jenen tapferen helden die hand schütteln, für diese vorzügliche idee. da weiss man, woran man ist. schöne welt.

ich finde es köstlich, dass die debatte über fragwürdige regierungs-impfkampagnen nun auch nach deutschland über den atlantik schwappt. die amis sind da seit langem dabei: für die ist impfen eugenik, die schweinegrippe gehirnwäsche und impfen die ursache für autismus und andere krasse krankheiten. das sind alles themen, die ich bisher wirklich, wirklich vernachlässigt habe, weil es hundertprozentig in die bonkers-ecke gehört. oder nicht?

jedenfalls, ich finde es gut, dass die jugend diese h1n1-panikmache eher spektisch sieht und sich nicht impfen lassen will. wofür auch? durch die normale grippe sterben sogar mehr menschen jährlich. und mir kann zudem niemand erzählen, dass dieser in windeseile zusammengekleisterte impfstoff in der kurzen zeit für massenimpfungen tauglich ist. hallo!? was ist denn die genaue ursache dieser “neuen” grippe? das prinzip von actio und reactio wird mal schnell auf den kopf gestellt, für eine h1n1-cashkuh. meine glückwünsche, echt jetzt, ihr pharma-checker! weiter so!

[update I. 29.10.09]

auch unsere lieben nachbarn aus frankreich sind da eher skeptisch zu dem ganzen h1n1-impfungs-gedöns: neun menschen haben sich zusammengetan, um auf die vergiftung der französischen bevölkerung durch die h1n1-impfkampagne zu verweisen. also die klagen genauer gegen den versuch der vergiftung. tres bien!

[update II, 30.10.09]

wieder mal einen volle breitseite in die richtung all jener, die behaupten, die “schweinegrippe” sei etwas völlig neues: “the secret history of swine flu”, via newscientist.com. das geht schon 1889 los, als h1- und h2-varianten den grundstein legten für die 1918-influenza-pandemie. ausserdem lässt sich daraus gut erkennen, wie sich viren weiterentwickeln und welche rolle der mensch dabei spielt.

[update III, 02.11.09]

“Die Angst vor der Schweinegrippe geht um ““ und beschert Pharmakonzernen Milliardenprofite. Viele Experten macht das skeptisch: Die Pandemiegefahr halten sie für eine Inszenierung der Industrie ““ und das Virus sogar für nützlich.” via tagesspiegel.de.

[update IV, 03.11.09]

wired hat eine interessante chronik geschrieben: “a short history of vaccine panic”. auszüge:

August 2008 “” The New York Times reports that measles cases in the first seven months of 2008 grew at the fastest rate in more than a decade.

October, 2008 “” The first national survey of Americans’ attitudes towards autism reveals that nearly one in four people (24 percent) feel that because vaccines may cause autism, it is safer not to vaccinate children. Another 19 percent are not sure.

die sind wirklich chronisch unterwegs zum thema impfungen in den usa, das habe ich nicht erfunden. viele feeds, die ich lese, sind immer mal wieder übersät mit diversen horror-geschichten. hervorragender entertainment-faktor.

[update V, 03.11.09]

US Patent Application 20090010962 – “Scientist who heads WHO laboratory on influenza holds patent for bioengineered swine flu virus”.

[update VI, 26.11.09]

“The new H1N1 strain, which was discovered in Mexico and the U.S. in April, may be the product of three strains from three continents that swapped genes in a lab or a vaccine-making plant, Gibbs, and fellow Australian scientists wrote in Virology Journal. The authors analyzed the genetic makeup of the virus and found its origin could be more simply explained by human involvement than a coincidence of nature.”

[via]

[update VII, 09.12.09]

“Jetzt aber erheben Experten der internationalen Cochrane Collaboration schwere Zweifel an der Wirksamkeit des Medikaments: Es gebe keinen klaren wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Tamiflu Grippe-Komplikationen wie etwa eine Lungenentzündung verhindern könne, schreiben die Forscher um Tom Jefferson von der Cochrane Collaboration im renommierten “British Medical Journal”.”

[via]

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have a lot of fun, ausland!
// Dienstag, 27. Oktober 2009

[disclaimer: kurt tucholsky once said: “žsatire darf alles“. by reading the following text you agree with this statement and promise not to fuck somebody up.]

hey ausland! you know, we here in germany, we don’t say foreign countries, we say ausland. that means, if you are not born in this wonderful and intelligent country, you are a ausländer; and that simply means fucking illegal alien. whatever, let me tell you who the fuck is going to visit your fucking country in the future. maybe that is important to you or not, who gives a shit, but i promise: you will have a lot of fun, dude!

first, let me tell you to which party our new aussenminister belongs! that’s the kind of guy who will visit you v-e-r-y often, whether you want it or not, he will not give a damn. the party is called fdp. their colors are blue and yellow, just like the swedish flag and just like, you know, blond with blue eyes. if you think “žwhat the fuck“ now, yeah, it is true, but not very surprising: the fdp was one of the parties which opposed entnazifizierung shortly after the second world war. and i think i do not need to tell you what that means exactly. anyway, the fdp is one of those parties which say a l-o-t but actually do n-o-t-h-i-n-g. they promise and promise and promise and yak and yak and yak (no, not an animal here) and when they open their mouth, they regurgitate. simple politricks. the good thing is: the common people are too stupid to recognize this. the bad thing is: intelligent people want to shoot somebody. so here we learn another german word: it is called amok. yeah, that is kind of cool, because after the usa good ol’ germany is the country with the most amokläufer in schools. and they often use axes and swords and molotov-cocktails because, you know, firstly, firearms are not that easy to get here and secondly, you gotta stick with the traditions, don’t you? but another good thing is: you won’t see our coming aussenminister with a weapon. you know, he is, hmmm, we here in germany say: from the other ufer. but let me tell you a little more about him, aight, so here we go.

the name is guido westerwelle. that is the kind of guy who said to a bbc-reporter shortly after the elections in september: “žwe here in germany speak german. so fuck you and speak german or i will not answer your question at all“. a female translator translated the question and then he said: “žfuck you! i will drink tea with you in hell and there we speak english if you wish. i will not answer your stupid question. i do not want to know where you are from and i do not give a shit.“ well, that is not the kind of answer you would expect from someone from the other ufer. but you see: just do not take him seriously and you are fine. he is expecting tolerance from other people because his wife is not female and then this. but it was funny! not for the bbc, but who gives a fuck.

yeah, dude, so if he visits you, just keep in mind that anything that he says is rubbish. it is just nonsense, just like the whole party fdp, you know. you won’t have difficulties to identify him: of course he has blond hair and blue eyes; man, what did you think!? he wears glasses, an eye disorder, has acnae, a skin disorder and talkes gibberish, a brain disorder. but that is okay, what did you expect from politics, dude? there must be a place for all the disabled and dismissed, mustn’t it?

so remember that name: guido westerwelle. he is very very tolerant and liberal, so people in the ausland and close friends to him often just call him gaydoo west’n'wave. keep that in mind!

man, the next four years in germany will be very, very funny! and of course we want the ausland to become a part of this. so here is our new aussenminister from the fdp: gaydoo west’n'wave! have a lot of fun!

the best thing in the end: if our bundeskanzler dies accidentally (she’s a woman, but i forgot her name), gaydoo west’n'wave is the man who is reigning germany. so that means fun for the whole planet! for you, your kids, your whole family, everybody! now top that, biatches.

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cyberterror-schwachsinn
// Montag, 26. Oktober 2009

im zuge des nie-endenden krieges gegen den terrorismus werden bürgerrechte abgeschafft, unschuldige denunziert und ein haufen mist verzapft, den wir tagtäglich in den medien finden. eines der buzz-wörter momentan, die einem auf den sack gehen können, ist cyberterrorismus. doch eigentlich (wer hätte es gedacht) gibt es sowas in der realität überhaupt nicht, behauptet james lewis.

lewis ist teil eines washingtoner think tanks zum thema. das ist eine ideenschmiede, die empfehlungen für die (in diesem fall) politik verfasst.

die frage, die er sich gestellt hat, war: sind die jüngsten cyberangriffe auf die usa, die aus nordkorea kommend vermutet werden, eine kriegshandlung oder wurden sie von einer terroristischen vereinigung initiiert? die antwort auf beide fragen: nein.

die angriffe im juli haben weder hohen schaden angerichtet, noch seien werkzeuge verwendet worden, die für solche angriffe charakteristisch sind:

“To date, we have not seen a serious cyber attack.”

zwar schliesst er aus, dass das auch die nächsten zehn jahre so sein wird, momentan sei es aber unsinnig zu behaupten, terroristen würden über diese techniken verfügen, da sie auf keinen fall darauf verzichten würden, wenn dem so wäre. irgendwie logisch, oder?

geschätzt wird, dass geheimdienste in diesem bereich drei bis acht jahre dem schwarzmarkt für cybercrime vorraus sind; was im umkehrschluss bedeutet, cyberterrorismus von geheimdiensten ist wahrscheinlicher als durch echte terroristen. das muss man sich mal auf der zunge zergehen lassen.

die asymmetrie des krieges, die heute für so ziemlich jeden kriegsschauplatz gilt, schlägt sich natürlich auch auf digitalem terrain durch. das macht die usa vor allen anderen ländern anfällig für cyberterrorismus, weshalb er die empfehlung raus gibt, sich um eine “adäquate verteidigung” sorgen zu machen; und zwar so schnell es geht.

[via]

klar: zu sehen ist hier nur eine seite, ein think tank, der behauptet, cyberterrorismus ist keine glaubwürdige bedrohung. aber das sind die leute, die sich wirklich gedanken machen und nach denen sich politik richten wird; oder nicht, je nach lage und einschätzung.

für mich heisst das, nach jetzigem stand: cyberterrorismus existiert nicht. wieder eine wahrheit, die über nacht zur lüge wurde.

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32 neue exoplaneten
// Donnerstag, 22. Oktober 2009

ein exoplanet ist ein planet ausserhalb unseres sonnensystems. zusätzlich umkreisen diese einen anderen stern, kommen also für weitere sonnensysteme in betracht, die unserem sehr ähnlich sein könnten.

insgesamt konnte man bis zum heutigen datum ungefähr 400 aufspüren und auf einer aktuellen pressekonferenz in portugal gab man die entdeckung der letzten 32 bekannt; planeten fünfmal schwerer als die erde (als minimum) bis achtmal jupiter (maximum).

die entdeckung möglich gemacht hat eine anlage namens HARPS, die in la silla (chile) als european southern observatory betrieben wird.

das ist insofern wichtig, als dass die genaue forschung in diesem bereich noch sehr jung ist und man sich durch die masse-leichteren (minimum) erhofft, dort vielleicht extraterrestrisches leben nachweisen zu können. allerdings müsste man die noch kleineren planeten dort untersuchen, wenn es denn welche gibt in diesen sternsystemen, da auf grossen gasriesen leben kaum anzutreffen sein wird.

[via]

für solche fälle gibt es dann kepler von der nasa zum beispiel, das im sternbild schwan nach eben solchen planeten suchen soll; und wahrscheinlich auch erfolgreicher und präziser sein wird, da sich das teleskop im all befindet und nicht auf der erde.

keine intergalaktische anthologie ohne spannende planeten-geschichten.

ein begehrtes objekt, dass sich seit geraumer zeit im fokus der wissenschaftler befindet, ist gliese 581 c, auf dem wasser in lebensgünstigen bedingungen vorhanden sein soll.

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kasperski-kontroll
// Mittwoch, 21. Oktober 2009

“anonymität nutzt nur cyberterroristen.” – zitat eugene kaspersky

[via]

aus diesem anlass fordert jewgeni walentinowitsch kasperski, ein “security-experte” aus “russland”, die einführung von “internetpässen”. fuck yeah!

das wäre ungefähr so, als fordere dmitri anatoljewitsch medwedew die einführung eines “weltpasses” für jeden der 6,8 milliarden menschen auf diesem planeten. ja, es wäre jetzt unnatürlich, wenn euch das nicht spanisch russisch vorkommen würde.

machen wir doch schnell ein paar spielereien mit dem titel dieses beitrags:

kas_per_ski – kasper/kasperle/hanswurst – kasper hauser war ein findelkind zurückgebliebener natur – “nicht ernstzunehmende person”

kon_troll – troll/trolle/zwerg/fabelwesen – “ziel eines trolls ist es, diskussionen auszulösen, nur um zu diskutieren, menschen mit anderer meinung zu diskreditieren oder eine diskussion zu sabotieren, indem er eine unangenehme atmosphäre schafft”

und jetzt geht raus und kauft die internet-security für nur 30 Euro! bitte auch alle linux- und mac-nutzer, sonst macht das ganze ja keinen sinn.

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visible
// Dienstag, 20. Oktober 2009

die aktion mit dem schüler-vz-crawler war schon cool. einfach mal schnell auf alles geschissen und eigene netzwerk-”vorstellungen” durchgedrückt; respekt, 3x1t! irgendwie war klar, dass mir das gefällt.

anyway, so abwegig sind die ideen des jungen programmierers gar nicht:

die cia plant fette investitionen durch seinen verlängerten finanzierungs-arm in-q-tel in eine software-firma namens visible technologies. damit will man dann zukünftig social networks ausspähen. mit allem, was dazugehört:

“Visible crawls over half a million web 2.0 sites a day, scraping more than a million posts and conversations taking place on blogs, online forums, Flickr, YouTube, Twitter and Amazon. (It doesn’t touch closed social networks, like Facebook, at the moment.) Customers get customized, real-time feeds of what’s being said on these sites, based on a series of keywords.

“That’s kind of the basic step “” get in and monitor,” says company senior vice president Blake Cahill.

Then Visible “scores” each post, labeling it as positive or negative, mixed or neutral. It examines how influential a conversation or an author is. (“Trying to determine who really matters,” as Cahill puts it.) Finally, Visible gives users a chance to tag posts, forward them to colleagues and allow them to response through a web interface.” [via]

bnw.

das problem ist, das ist keine neue firma, sondern die machen das bereits für weltbekannte riesen wie at&t, microsoft und dell. das ist grundsätzlich eigentlich “normal”, wenn man so will. neu ist nur die ausrichtung, die für “uns” gefährlich werden könnte, da nun das erste mal ein auslandsgeheimdienst seine millionen in visible reinpumpt. not funny, sir:

“…the In-Q-Tel cash will be used to boost Visible’s foreign languages capabilities, which already include Arabic, French, Spanish and nine other languages.”

aber, etwas witziges kann ich der aktion doch noch abgewinnen:

“…the CIA specifically needs the help of innovative tech firms to keep up with the pace of innovation in social media.”

die besten der besten der besten, sir!

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universum: stirbt jetzt früher
// Montag, 19. Oktober 2009

aktuelle berechnungen bezüglich der entropie unseres universums gehen davon aus, dass unser heimat-universum wohl früher als bislang angenommen den hitzetod stirbt. doh.

zudem ist das universum auch viel verdreckter, da dieser tumult mit sternexplosionen, schwarzen löchern und dem ganzen anderen zeug einfach seinen tribut fordert.

herausgefunden haben das wissenschaftler aus canberra und sydney, australien. den text gibt es drüben bei: sciencenews.org. ein auszug:

“Entropy quantifies the number of different microscopic states that a physical system can have while looking the same on a large scale. For instance, an omelet has higher entropy than an egg because there are more ways for the molecules of an omelet to rearrange themselves and still remain an omelet than for an egg.”

“A black hole is the entropy champ because there are myriad ways for all the material that has fallen into it to be arranged microscopically while the black hole retains the same numerical values for its observable properties “” charge, mass and spin.”

prinzipiell sollte man also zukünftig schwarzen löchern noch mehr respekt entgegenbringen, denn selbst kleine dieser art produzieren 100mal mehr entropie als bisher angenommen. das macht sie auch zum hauptverursacher des untergangs-szenarios.

die entropie lag bei 1088, als das universum noch sehr jung war. heute ist der wert bei 10104 und das maximum wäre mit 10122 erreicht. aber das dauert noch ein paar tage…

die ergebnisse werden zudem angefochten: an der universität kaliforniens ist man der meinung, dass schwarze löcher die hohe entropie in ihrem innern speichern und so zu einer längeren lebensdauer des universums beitragen.

fazit: wir haben die freiheit, selbst auszusuchen, wem wir nun glauben wollen. die freiheit, unser universum vor dem hitzekollaps zu retten, steht jedoch nicht zur verfügung.

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