der vierte teil meiner chroniken ist endlich fertig und online:
Titel:
DIE CIPHA.NET-CHRONIKEN IV
DIE CIPHA.NET-CHRONIKEN IV fassen das cipha.net-Archiv von Oktober 2006 bis Juli 2007 zusammen. Enthalten sind 350 Artikel, ungekürzt und mit sämtlichen Links.
das archiv richtig abzuwickeln und in ebooks umzuwandeln wird länger dauern, als ich mir das eigentlich gedacht hatte. die korrektur und bearbeitung dieses buches lief seit ende märz. wenn ich die hexalogie also noch 2013 schaffe bin ich wohl sehr gut dabei.
die bücher sind neben xinxii nun auch offiziell über amazon erhältlich. eigentlich sollten noch barnes & noble, sowie casa del libro folgen. von den zwei letzten habe ich jedoch noch kein buch von mir bei denen gesehen, obwohl es xinxii versprochen hat.
das problem ist aber eigentlich ein anderes, natürlich wieder monetäres: um an eine offizielle isbn zu kommen muss man einmalig 85€ pro buch zahlen. erst dann kann man die bücher über sämtliche anbieter von ebooks vertreiben lassen. das funktioniert in meinem fall nicht und man kann schon froh sein, dass die bücher bei amazon erhältlich sind: vier ausgaben macht 420 harte euro isbn-gebühren. heisst im umkehrschluss, dass ich 420€ verheizt hätte ohne auch nur irgendein buch erfolgreich verkauft zu haben. zum kotzen, aber so funktioniert das system. da ist nichts mit schnell mal ein buch veröffentlichen.
ich wünsche wie immer viel spass beim lesen.
fun-fact am rande: obwohl es ein komplett neues buch ist und auch einen anderen zeitraum umspannt, ist es mit 631 ebook-seiten exakt so gross wie der vorgänger. wie wahrscheinlich ist es bitte, dass so etwas vorkommt?
Donnerstag, 01. November 2012, Filed under: bücher,texte
2013 ist das letzte jahr. im laufe des ersten halbjahres wird diese website geschlossen und komplett vom netz genommen.
9 jahre habe ich dann hier geschrieben. fast ohne unterbrechung. in dieser zeit sind 2.100 beiträge veröffentlicht worden. und das zu zig themen. das kann die kleine kategorieauswahl auch nicht vollständig wiedergeben. zumal die erst seit 2006 besteht, als ich von greymatter zu wordpress umgestiegen bin.
ich habe ein wenig überlegt, was ich mit den ganzen texten machen soll. einfach löschen wollte ich sie nicht. schliesslich habe ich sehr viel zeit und aufwand investiert über all die jahre. ich kam also auf die idee sie zu konservieren.
diverse formate kamen da in frage. durchgesetzt hat sich aber nur eines: epub.
klar: auf .doc (microsoft) und .pdf (adobe) wollte ich nicht vertrauen. das erschien mir nicht mehr zeitgemäss und auch nicht zukunftssicher. das sind auch keine freien lösungen und mit beiden unternehmen kann ich persönlich nicht viel anfangen.
epub hat viele vorteile. hier eine kurze zusammenfassung:
* basiert auf freien standards wie xml, xhtml, css, etc. * passt sich dem jeweiligen ausgabegerät an (also monitor, ebook-reader, handy, etc.) * veränderbare schriftarten und schriftgrössen * interaktives inhaltsverzeichnis * zukunftssicher
nachdem das format feststand brauchte ich “nur” noch nach einer umwandlungslösung zu suchen und konnte beliebig viele ebooks mit meinen texten füllen. am ende ist es eine hexalogie geworden, mit sechs büchern, jeweils 350 einträge stark. ungekürzt und natürlich mit allen links.
die ersten drei bücher wurden bereits ende august bis mitte september veröffentlicht. die letzten drei werden im zweiten oder (aller-)spätestens dritten quartal 2013 zu haben sein.
hier ein überblick zu den ersten drei büchern (mit preisgarantie. für die nächsten 500 jahre. mindestens):
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Titel:
DIE CIPHA.NET-CHRONIKEN I
DIE CIPHA.NET-CHRONIKEN I fassen das cipha.net-Archiv von November 2001 bis Anfang Mai 2005 zusammen. Enthalten sind 350 Artikel, ungekürzt und mit sämtlichen Links.
DIE CIPHA.NET-CHRONIKEN II fassen das cipha.net-Archiv von Mai bis November 2005 zusammen. Enthalten sind 350 Artikel, ungekürzt und mit sämtlichen Links.
DIE CIPHA.NET-CHRONIKEN III fassen das cipha.net-Archiv von November 2005 bis Anfang Oktober 2006 zusammen. Enthalten sind 350 Artikel, ungekürzt und mit sämtlichen Links.
als publishing-plattform habe ich xinxii gewählt, wie man sieht, mit sitz in berlin. xinxii bietet drm-freie(!) ebooks für indie-autoren und independent verlage an. die preise kann man dabei selbst bestimmen.
im laufe der zeit werden aber sicher noch weitere anbieter dazukommen. das hängt hauptsächlich davon ab, wie frei man bei denen die preise bestimmen kann.
leider ist es derzeit in deutschland so, dass auf ebooks eine mehrwertsteuer von 19% draufgeschlagen wird. in anderen ländern liegt dieser satz bei 7%. das nur als info, so hätte ich die bücher nämlich auch günstiger anbieten können.
das war’s dann. ich bin draussen.
meine anderen projekte laufen natürlich weiter. und meinen online-verlag gibt’s ja auch noch: http://aethyx.com.
ich danke allen meinen lesern und natürlich auch den treuen kollegen, die immer mal wieder ihren senf zu meinen ungewöhnlichen & unberechenbaren gedankengängen hinzugegeben haben. das hat mir oft geholfen weiterzumachen, wenngleich ich immer noch finde, da hätte auch mehr gehen können.
was plato verursacht hat war die vernichtung einer ganzen zivilisation, die er mitkreierte. eine generation von unheilbaren suchern, gescheiterten seelen die nie den sinn von technik & revolution erkannt hatten. zu krank, um zu überleben, zu egoistisch, um anderen weiterhelfen zu können. wer nichts einsah blieb gnadenlos stecken. grössenwahnsinn machte sich breit und zerfetzte alles, was vorher materie war. wozu noch leben? wozu noch sich anstrengen? wozu noch ehrlichkeit, tapferkeit, loyalität? denn, wer sich kein brot kaufen kann, der kaufe doch kuchen! oder ein 10.000€-fahrrad von steppenwolf. WTF. was für ein übergang…
Freitag, 08. Oktober 2010, Filed under: artwork,gizmos
thomas schetter sagt zwar über seine arbeiten von 2001 bis 2005, dass es keine tiefere bedeutung seiner experimentellen scifi-grafiken gäbe, doch diese sichtweise ist meiner meinung nach nicht richtig. überzeugen lassen kann man sich von seinen futuristischen eskapaden dort:
in diesem sinne: kunst ist kritik! manchmal wünscht man sich, science fiction wäre weniger fiktion und mehr realität…
[update I, 13.01.11]
thomas hat sich glücklicherweise selbst kommentiert. rekursiv, sozusagen:
“Tatsächlich sind diese Bilder aber nur ein Produkt meiner Fantasie. Der Versuch Szenarien zu entwerfen die wie “generiert” wirken. Maschinenliebe, riesige sinnlose Strukturen, eine Welt ohne Menschen. Oder so ähnlich. Jeder Versuch der Erklärung scheitert irgendwie.”
der orangene ring aus prag. wegen dessen es geben möge, was sie nennt “eternel beef”. ja, wahrlich, kompliziert war’s, vor allem zu jener zeit, als die welt bereits hinüber war. man möge ihr glauben, oder auch nicht, sie braucht keine zeit mehr, denn abgelaufen ist sie, lange lange vor meiner wenigkeitszeit. wie auch immer, dem glück ist es zu verdanken, dass er ewig liegt in sämtlichen kanalisationen des universums. merci beaucoup, sie hat es tatsächlich zu spät geblickt. ruhe in frieden, viel spass an sylvester mit deinem feuerwerk! adios.
ich habe gott gesehen. er ist weiss und trägt einen rauschebart. ausserdem denkt er wohl, es wäre wichtiger pilze aus supermärkten auszuwählen für einen mittagssalat oder fahrradfahren zu lernen. ich habe gott gesehen. er ist weiss. er macht seinen job nicht richtig. period.
ganz toll: satoshi kon ist im alter von nur 46 jahren an krebs gestorben. er war der schöpfer der legendären animeserie um shonen bat, paranoia agent und des animes paprika. R.I.P.!
meredith dittmar kommt aus portland, oregon. ihre themen sind biologie, technologie und bewusstsein, die sie mit pflanzen und tieren anreichert, um daraus 3D-kunstwerke zu formen. alles sehr abgespactes zeugs:
in den räumen soll sich jeder selber finden, die verzweigten verbindungen von allem entdecken und so den akt der spontanen künstlerischen gestaltung nachvollziehen können. davon unabhängig arbeitet sie auch als charakter-designer für ihre eigene firma corportatepig und kreiert tausende einzigartige figuren, die sie “my guys” nennt.
ich weiss nicht, wer die qwertz-tastaturbelegung erfunden hat, doch wer auch immer das war ist daran schuld, dass ich nie ein scharfes s benutze.
das ß hätte mehr in reichweite der anderen buchstaben liegen müssen. so degradiert zu einem sonderzeichen hatte das für mich alles keinen wert, also habe ich mir es auch nicht angewöhnt. das ist irgendwie schade, weil das ß der einzige deutsche buchstabe ist, der an der aussenwand der bibliothek von alexandria klebt.
anyway, die schweizer benutzen es auch schon lange nicht mehr. die werden wohl ebenfalls ihre gründe dafür haben, vielleicht ist es einfach zu antiquiert. es passt als sonderzeichen nicht in dieses elektronische dingens. entweder “vollwertiger” buchstabe oder eben nicht. ich habe den scheiss ja nicht erfunden.
wer das ß benutzen möchte, es gibt nur zwei regeln: nach doppeltem vokal (diphtong) oder lang gesprochenem vokal. mehr regeln sind mir dazu nicht bekannt. regeln, whatever.
Mittwoch, 09. Juni 2010, Filed under: artwork,texte
zum 100. geburtstag von jacques cousteau haben sich ein biologe, ein künstler und zwei futuristen zusammengeschlossen und plastic century ins leben gerufen, eine art-installation zum thema plastikmüll in den weltmeeren.
die besucher werden aufgefordert wasser aus präparierten spendern zu trinken, vier stück an der zahl, alle mit unterschiedlichen jahreszahlen von 1910 bis 2030. doch in diesen behältern steigt mit fortschreitender jahreszahl auch die menge an plastik. ab morgen gibt es das ganze an der california academy of sciences zu sehen:
der social media-aspekt ist hierbei ein wesentlicher faktor: besucher der website werden aufgefordert aktiv ihre reaktionen auf das projekt zu beschreiben.
2010 liegt die plastikproduktion bei sechs milliarden tonnen. 2030 werden es 17 milliarden tonnen sein.
“plastic never leaves. it accumulates in the environment, in our food chain, and in our bodies.”
aus der reihe, dinge, die wir bereits wussten, weil wir des lesens mächtig waren:
“The reports outlined the drumbeat of criticism that has arisen, primarily in Europe, of how the world’s leading health organization responded to the first influenza pandemic in more than four decades.
“For WHO, its credibility has been badly damaged,” wrote Fiona Godlee, the editor of the BMJ, a prominent British medical journal, that published one of the reports. “WHO must act now to restore its credibility.”
im kern geht es dabei um zwei berichte, die der “weltgesundheitsorganisation” übertreibung bei der lage zur h1n1-”pandemie” vorwerfen. es geht da gezielt um kalkulierte panikmache und falsche verbreitung von informationen, was zu unnötigen millionenausgaben geführt hat.
ein report stammt aus paris, wo festgestellt wurde, dass diese panikmache nur deshalb gemacht wurde, weil die pharmakonzerne geld verdienen wollten. nothing new here. der zweite stammt aus london und besagt, dass die drei befragten “experten” bezahlt wurden von glaxosmithkline und roche.
alles nur verschwörungstheorien, ich schwöre. reading makes a country great!
stefan raab ist mit 43 jahren auf dem höhepunkt seiner karriere angekommen. das, was er als mentor am wochenende mit seinem 19-jährigen gesangsternchen lena erreicht hat, wird ihm niemand mehr nachmachen können. er hat mit seinen ideen und entscheidungen, mal wieder, recht behalten. und nebenbei das konservative medienparadigma zerbombt. natürlich ist lena selbst mit ihrem charakter an letzterem massgeblich beteiligt, doch es war raab, der der ard gesagt hat, entweder es läuft nur mit ihm oder überhaupt nicht. das war verdammt richtig so. besser kann man es nicht machen. der erfolg gibt ihm recht. you can’t fuck with success.
so richtig kapieren, was da am wochenende passiert ist, kann ich es nicht. da fehlt mir einfach die “eurovision-erfahrung” und es interessiert mich auch nicht wirklich. mir war wichtiger zu sehen, ob dieser hype vor dem event berechtigt war. und es sieht ganz danach aus.
ausserdem hat mir eine art europäisches gefühl während dieses flashmobs gänsehaut beschert. die sendung scheint nicht ganz unwichtig für kinder und familien zu sein, also bitte. an musik ist rein gar nichts verkehrt, vielleicht sollten wir alle mal mehr tanzen, vielleicht haben die kiddies einfach recht. es fühlt sich gut an europäer zu sein! es wäre jedoch wünschenswert, wenn die nicht nur den selben tanz aufführen würden, sondern auch in anderen bereichen zusammenarbeiten würden. dann gäbe es so eine scheisse mit griechenland und dem euro nämlich nicht.
ich werde definitiv die nächsten wochen mehr tvtotal schauen. eigentlich hatte ich das format schon längst abgeschrieben, doch nach der aktion bleibt mir faktisch nichts anderes übrig. vielleicht ist das ja ganz gut so. willkommen zurück, stefan!
querdenker zecharia sitchin (90) will die vermischung der menschlichen dna mit ausserirdischer dna wissenschaftlich nachweisen. dazu hat er eine petition ins leben gerufen, die hier unterstützt werden kann.
im kern geht es dabei um die überreste der sumerischen königin puabi und die des sumerischen königs meskalamdug, die seit 80 jahren im keller des national history museum of london aufbewahrt werden.
sitchin hat erst vor kurzem sein 14. buch veröffentlicht. es trägt den titel “There Were Giants Upon the Earth: Gods, Demigods, and Human Ancestry: The Evidence of Alien DNA”. zwar ist darin viel material aus seinen alten büchern zu finden, doch primär geht es dem präastronautiker nun um die zwei prozent in der menschlichen dna, die uns von anderen lebewesen so krass unterscheiden. er möchte mit der untersuchung der göttin und des gottes aus sumer den genetischen missing link finden, den “kleinen pool der alien-gene”, die uns vor 300.000 jahren vom wilden hominiden zum modernen menschen gemacht haben. königin puabi und meskalamdug gehören für sitchin nämlich zu einer alien-rasse, die vor sehr langer zeit hier gelebt haben soll und deren heimat nicht die erde war.
beide gräber wurden in den 1920er jahren von dem britischen archäologen leonhard wolley entdeckt. bei beiden fand man massenhaft schätze, doch die geschichte von puabi liest sich spannend: es wurden nämlich auch fünf soldaten und 13 dienerinnen gefunden, die sich entweder selbst vergiftet haben oder vergiftet wurden, damit sie ihr im jenseits zur seite stehen können. die schätze wurden aufgeteilt: ein teil bekam das besagte museum in london, ein teil ging nach philadelphia (university of pennsylvannia museum) und ein teil blieb im nationalmuseum bagdad. letzteres wurde jedoch von den amerikanern 2003 geplündert, als die mitten in ihrem zweiten golfkrieg waren. was mit den entwendeten schätzen passierte ist bis heute unklar.